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		<title>CVP Oberwallis - Parlamentarische Vorstösse</title>
		<link>http://www.cvpo.ch/?id=110</link>
		<description></description>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 09:05:28 +0200</pubDate>
		<category>CVP Oberwallis</category>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=216</link>
			<title>Keine vollständige Postmarktöffnung / Beibehaltung des Briefmonopols für die Post </title>
			<description>&lt;h2&gt;DRINGLICHE RESOLUTION der CVPO-Fraktion, durch Grossr&amp;auml;tin (Suppl.) Daniela Bodenm&amp;uuml;ller, betreffend keine vollst&amp;auml;ndige Postmarkt&amp;ouml;ffnung / Beibehaltung des Briefmonopols f&amp;uuml;r die Post (15.06.2010) 4.069&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Das neue Postgesetz sieht eine vollst&amp;auml;ndige Markt&amp;ouml;ffnung, d.h. die Abschaffung des Briefmonopols der Schweizerischen Post (=Monopol auf dem Versand von Briefen bis zu 50 Gramm) vor. Die vollst&amp;auml;ndige &amp;Ouml;ffnung des Postmarkts ist im eidgen&amp;ouml;ssischen Parlament umstritten. Nachdem der St&amp;auml;nderat im Dezember 2009 der Aufhebung des Restmonopols noch mit 20 zu 19 Stimmen &amp;auml;usserst knapp zugestimmt hatte, empfiehlt nun die Kommission f&amp;uuml;r Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Nationalrats im Juni 2010 ihrem Rat ebenso knapp (mit 12 gegen 11 Stimmen bei einer Enthaltung), auf die volle Markt&amp;ouml;ffnung zu verzichten und das Briefmonopol beizubehalten.&lt;br /&gt;
Die Aufhebung des Briefmonopols wird sich nachteilig auf den peripheren l&amp;auml;ndlichen Raum (Berggebiet) und somit den Kanton Wallis auswirken:&lt;br /&gt;
Im Berggebiet besteht schon heute aufgrund von Kosteneinsparungen bei der Post die Gefahr, dass weitere Poststellen geschlossen werden m&amp;uuml;ssen. Mit dem Restmonopol im Briefbereich erzielte die Post bisher einen Erl&amp;ouml;s, mit welchem die Post die Leistungserstellung der Grundversorgung (vorab Annahme, Transport, Sortierung und Zustellung von Briefen) finanzierte. Bei der Aufhebung des Briefmonopols werden sich neue Marktteilnehmer in erster Linie auf die rentablen st&amp;auml;dtischen Gebiete konzentrieren. Die Schweizerische Post wird in den st&amp;auml;dtischen Gebieten Marktanteile verlieren. Die Ertragslage der Schweizerischen Post wird sich dadurch weiter verschlechtern, was zu einem erh&amp;ouml;hten Rationalisierungsdruck, sprich der Schliessung weiterer Poststellen vor allem in l&amp;auml;ndlichen Gebieten f&amp;uuml;hren wird. Diese Zusammenh&amp;auml;nge werden u.a. best&amp;auml;tigt durch einen Bericht von Plaut Economics. Dieser Bericht zeigt, dass durch die Markt&amp;ouml;ffnung die Kostendeckung des Universaldienstes (Post) sinken wird, das Briefgesch&amp;auml;ft f&amp;uuml;r den Universaldienst sogar zu einem Defizitgesch&amp;auml;ft werden kann. Rationalisierungen bei der Post werden unumg&amp;auml;nglich sein. Der Kanton Wallis w&amp;uuml;rde vom Abbau der Poststellen, Verlust von Arbeitspl&amp;auml;tzen oder z.B. einem Serviceverlust (reduzierter Zustellh&amp;auml;ufigkeit, Abholen der Post in Zentren) betroffen sein.&lt;br /&gt;
Weniger St&amp;uuml;ckzahlen an Briefen f&amp;uuml;r die Post bedeutet h&amp;ouml;here St&amp;uuml;ckkosten pro Brief, was letztlich auch h&amp;ouml;here Tarife f&amp;uuml;r den Kunden bedeuten k&amp;ouml;nnte.&lt;br /&gt;
Fazit: Eine vollst&amp;auml;ndige Postmarkt&amp;ouml;ffnung w&amp;uuml;rde den Druck auf die Post weiter erh&amp;ouml;hen, das Poststellennetz weiter ausd&amp;uuml;nnen und die postalische Versorgung vor allem im Berggebiet und damit auch im Kanton Wallis gef&amp;auml;hrden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Aktualit&amp;auml;t der Ereignisse:&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
Das Postgesetz und die vollst&amp;auml;ndige Postmarkt&amp;ouml;ffnung stehen derzeit in den eidgen&amp;ouml;ssischen R&amp;auml;ten zur Debatte. Anfangs Juni 2010 hat sich die nationalr&amp;auml;tliche Kommission knapp f&amp;uuml;r die Beibehaltung des Briefmonopols ausgesprochen. Ein starkes Signal des Kantons Wallis vor der Herbstsession kann die Entscheidungsfindung im eidgen&amp;ouml;ssischen Parlament allenfalls noch beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unvorhersehbarkeit:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Es war nicht vorauszusehen, dass der St&amp;auml;nderat nur knapp der Aufhebung des Briefmonopols zustimmt und im Juni 2010 die Kommission des Nationalrats sich f&amp;uuml;r die Beibehaltung des Briefmonopols &amp;auml;ussert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Notwendigkeit einer umgehenden Reaktion oder Massnahme:&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Damit die heutige Grundversorgung im Kanton Wallis ohne weitere Ausd&amp;uuml;nnung des Postnetzes und ohne Verringerung der Zustellqualit&amp;auml;t weiterhin gew&amp;auml;hrt ist, muss noch vor der n&amp;auml;chsten eidgen&amp;ouml;ssischen Session in Bern eine Resolution eingereicht werden, um die Empfehlung der nationalr&amp;auml;tlichen Kommission zu unterst&amp;uuml;tzen. Im September 2010 behandelt der Nationalrat im Plenum die Postmarktliberalisierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus den dargelegten Gr&amp;uuml;nden soll der Kantons Wallis mit einer Resolution an das eidgen&amp;ouml;sische Parlament gelangen, mit der Forderung, dass das eidgen&amp;ouml;ssische Parlament eine vollst&amp;auml;ndige Postmarkt&amp;ouml;ffnung nicht unterst&amp;uuml;tzt und das Briefmonopol bei 50 Gramm bel&amp;auml;sst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitten, 15. Juni 2010&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;CVPO-Fraktion durch,&lt;br /&gt;
(09.10 Uhr)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Daniela Bodenm&amp;uuml;ller, Grossr&amp;auml;tin (Suppl.)&lt;/p&gt;</description>
			<author>Daniela Bodenmüller</author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:30</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=223</link>
			<title>Trockenwiesen und -weiden</title>
			<description>&lt;p&gt;POSTULAT der Grossr&amp;auml;te Urs Kuonen, Bernard Vogel, Egon Furrer und Mitunterzeichnenden&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trockenwiesen und -weiden sind mehrheitlich das Ergebnis einer extensiven&lt;br /&gt;
landwirtschaftlichen Nutzung und beherbergen eine vielf&amp;auml;ltige Flora und Fauna und dienen somit zur Erhaltung und F&amp;ouml;rderung der Artenvielfalt. Das Bundesamt f&amp;uuml;r Umweltschutz (BAFU) will einen verst&amp;auml;rkten Schutz f&amp;uuml;r die Trockenwiesen und -weiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Im M&amp;auml;rz 2007 hat das Eidgen&amp;ouml;ssische Departement f&amp;uuml;r Umwelt, Verkehr und&lt;br /&gt;
Kommunikation (UVEK) die Verordnung &amp;uuml;ber den Schutz der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung (Trockenwiesenverordnung, TwwV) bei den Kantonen in die Vernehmlassung geschickt. Die kantonale Dienststelle f&amp;uuml;r Wald und Landschaft (DWL) hat ihrerseits im M&amp;auml;rz 2007 die Gemeinden angeschrieben und aufgefordert, eine schriftliche Stellungnahme bei der DWL einzureichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinden haben der DWL ihre Bedenken schriftlich mitgeteilt. Namentlich&lt;br /&gt;
wurde darauf verwiesen, dass rechtsg&amp;uuml;ltige, vom Staatsrat homologierte Bauzonen durch das Bundesinventar &amp;uuml;berlagert werden. Nebst weitgehend raumplanerischen sowie finanziellen Konsequenzen infolge materieller Enteignung f&amp;uuml;hrt dies zu einer Rechtsunsicherheit in breiten Teilen der Bev&amp;ouml;lkerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Die betroffenen Gemeinden mussten nun mit Erstaunen feststellen, dass&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;der Bundesrat die Verordnung &amp;uuml;ber den Schutz der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung (Trockenwiesenverordnung, TwwV) auf den 1. Februar 2010 mit den im Anhang aufgef&amp;uuml;hrten Objektbl&amp;auml;ttern in Kraft gesetzt hat;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;die seinerzeitigen Bedenken der Gemeinden in der TwwV nicht ber&amp;uuml;cksichtigt wurden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gem&amp;auml;ss Artikel 4 TwwV legen die Kantone den genauen Grenzverlauf der Objekte fest. Die Postulanten fordern den Staatsrat auf, im Rahmen der genauen Festlegung des Grenzverlaufs folgende Gegebenheiten zu beachten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
    &lt;li&gt;Rechtskr&amp;auml;ftig ausgeschiedene Bauzonen, welche vom Inventar der Trockenwiesen und -weiden &amp;uuml;berlagert werden, d&amp;uuml;rfen nicht verringert werden. Die Abgrenzung der Trockenwiesen und -weiden ist an den Rand der betroffenen Bauzonen zu verschieben.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Die in den g&amp;uuml;ltigen Rebkatastern ausgeschiedenen Rebfl&amp;auml;chen d&amp;uuml;rfen durch das Inventar der Trockenwiesen und -weiden nicht verringert werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description>
			<author></author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:30</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=222</link>
			<title>Integration der ausländischen Bevölkerung</title>
			<description>&lt;p&gt;POSTULAT von Grossrat Anton Andenmatten und Grossratsuppleantin Beatrice&lt;br /&gt;
Kalbermatten im Namen der CVPO-Fraktion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Staat kann nur funktionieren, wenn die Mitglieder dieses Staates die Grundnormen und den Rechtsstaat beachten. Dies gilt insbesondere auch f&amp;uuml;r Personen, die sich in unserem Kanton niederlassen. Es ist daher eine wichtige Aufgabe des Staates, die Integration der ausl&amp;auml;ndischen Bev&amp;ouml;lkerung zu fordern und zu f&amp;ouml;rdern.&lt;br /&gt;
Im Kanton Wallis ist die Dienststelle f&amp;uuml;r Bev&amp;ouml;lkerung und Migration in Zusammenarbeit mit den anderen betroffenen Dienststellen zust&amp;auml;ndig f&amp;uuml;r die Integration der Ausl&amp;auml;nder. Es ist wichtig, dass die Integration auch tats&amp;auml;chlich erfolgt und die Bev&amp;ouml;lkerung &amp;uuml;ber die Resultate der Integrationsbem&amp;uuml;hungen gut informiert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Staatsrat wird daher ersucht, j&amp;auml;hrlich &amp;uuml;ber den Stand der Integration, die&lt;br /&gt;
durchgef&amp;uuml;hrten Massnahmen und allf&amp;auml;llige Probleme zu informieren.&lt;/p&gt;</description>
			<author></author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:30</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=221</link>
			<title>Kantonale Unterstützung des Agglomerationsprojektes Hochbahnhof Brig </title>
			<description>&lt;p&gt;Dringliches Postulat eingereicht in der M&amp;auml;rzsession 2010&lt;br /&gt;
Urheber: Daniela Bodenm&amp;uuml;ller, Miturheber: Felix Ruppen/Philipp Matthias Bregy&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verkehrssituation auf dem Bahnhofplatz Brig ist unbefriedigend. Die Reisezeitverluste im &amp;Ouml;ffentlichen (&amp;Ouml;V) und Motorisierten-Individual Verkehr (MIV) sind entsprechend hoch. Zudem konnte bis heute der Langsamverkehr (LV) rund um den Bahnhof nicht optimal eingebunden werden und es sind Sicherheitsrisiken f&amp;uuml;r alle Verkehrsteilnehmer erkennbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Grund wurde 2007 im Agglomerationsprogramm der Agglomeration Brig-Visp-Naters zuhanden des Bundesamtes f&amp;uuml;r Raumplanung (ARE) der Hochbahnhof MGB als eine Massnahme aufgenommen, um die Schwachstellen im Verkehr des Bahnhofs Brig zu l&amp;ouml;sen und Potentiale f&amp;uuml;r die Siedlungspolitik der Agglomeration zu schaffen. Bei deren Pr&amp;uuml;fung hat das Bundesamt f&amp;uuml;r Raumplanung anerkennt: &amp;quot;Der Nutzen der Massnahme besteht in den verbesserten Umsteigebeziehungen Bahn-Bahn, in den M&amp;ouml;glichkeiten zur Aufwertung des Bahnhofplatzes Brig als Drehscheibe f&amp;uuml;r den Langsamverkehr und f&amp;uuml;r die Busse sowie in einer gewissen Entflechtung zwischen Bahn und MIV im westlichen Teil.&amp;quot; (Eidg. Departement f&amp;uuml;r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK, Bundesamt f&amp;uuml;r Raumentwicklung ARE (Hrsg.): Agglomerationsprogramm Brig-Visp-Naters. Pr&amp;uuml;fbericht des Bundes, Bern, 30. 10.2009, S. 13).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die SBB wollen sich von der Realisierung des Hochbahnhofs Brig zur&amp;uuml;ckziehen und den notwendigen Platz f&amp;uuml;r den Hochbahnhof der MGB nicht mehr freigeben. Aufgrund der Sparpolitik des Bundes wird vorl&amp;auml;ufig auf die Realisierung des 4. Gleises zwischen Visp und St. German sowie der Einfahrt zum NEAT-Basistunnel verzichtet, weshalb die SBB der Matterhorn Gotthard Bahn die Geleise 1 und 2 im Briger Bahnhof nicht mehr abtreten will. Dieses Abtreten der Geleise ist seit 2006 in einer gemeinsamen Planung vorgesehen gewesen. Jahrelange und ausgesprochen aufwendige Plaungungsarbeiten der beteiligten Partner (SBB; MGB; BLS, Stadtgemeinde Brig-Glis, Agglomeration Brig-Visp-Naters, RW Oberwallis, Kanton Wallis) gingen bereits voraus und werden hiermit zunichte gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Postulaten sind &amp;uuml;berzeugt, dass das Agglomerationsprojekt Hochbahnhof Brig aktuell die beste M&amp;ouml;glichkeit darstellt und dessen rasche Realisierung f&amp;uuml;r die gesamte Region von grosser Bedeutung ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;st&amp;auml;dtebauliche Aufwertung des Bahnhofsareals mit einer massiven Aufwertung des Siedlungsbildes&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;nachhaltige, verdichtete Siedlungsentwicklung im Agglomerationszentrum Brig-Visp-Naters&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Erh&amp;ouml;ung der Sicherheit auf dem Briger Bahnhofplatz f&amp;uuml;r die verschiedenen Verkehrsteilnehmer&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aktualit&amp;auml;t&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das durch die SBB in Auftrag gegebene Netzaudit (Ver&amp;ouml;ffentlichung 19.2.2010) geht f&amp;uuml;r die Jahre 2010-16 von einem zus&amp;auml;tzlichen Mittelbedarf von 850 Millionen f&amp;uuml;r den Substanzerhalt der Eisenbahninfrastruktur pro Jahr aus. Dadurch wird das Projekt Hochbahnhof Brig gef&amp;auml;hrdet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unvorhersehbarkeit&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Der Bund (UVEK) holt eine unabh&amp;auml;ngige Zweitmeinung zum Netzaudit ein (verwaltungsinterne Expertengruppe &amp;quot;Finanzierung Bahninfrastruktur&amp;quot;) und will bei Vorliegen festlegen, ab wann und in welcher H&amp;ouml;he der Bund zus&amp;auml;tzliche Mittel f&amp;uuml;r den Substanzerhalt der SBB-Infrastruktur zur Verf&amp;uuml;gung stellen kann. Die von den Bahnen gemeldeten Kosten f&amp;uuml;r die Infrastruktur liegen deutlich &amp;uuml;ber den im Finanzplan des Bundes bereitgestellten Betr&amp;auml;gen. Der Bundesrat hat am 16.12.2009 entschieden, dass kurzfristig die Finanzierung der Bahninfrastruktur den allgemeinen Bundeshaushalt nicht zus&amp;auml;tzlich belasten soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Notwendigkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eine Vorfinanzierung durch den Kanton ist notwendig, damit das Projekt Hochbahnhof Brig weiter realisiert und plangem&amp;auml;ss umgesetzt werden kann. Aufgrund des sehr komplexen Planungsprozesses f&amp;uuml;r den Hochbahnhof muss sofort mit der Planung begonnen werden k&amp;ouml;nnen, ein Aufschub der Planung w&amp;uuml;rde die Realisierung des Hochbahnhofs bis 2018 verunm&amp;ouml;glichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir fordern deshalb den Kanton Wallis auf, das wichtige Agglomerationsprojekt - Massnahme Hochbahnhof Brig - mit Nachdruck zu unterst&amp;uuml;tzen und eine Vorfinanzierung des Hochbahnhofes Brig zu pr&amp;uuml;fen, sodass das f&amp;uuml;r die Region Oberwallis wichtige Agglomerationsprojekt &amp;quot;Aufwertung des Briger Bahnhofplatzes&amp;quot; mithilfe des Kantons plangem&amp;auml;ss bis 2018 und mit einer langfristig sinnvollen L&amp;ouml;sung realisiert werden kann. Desweitern soll mit der SBB gekl&amp;auml;rt werden, wann der zur&amp;uuml;ckgestellte Ausbau der Bahninfrastruktur (Realisierung des 4. Gleises zwischen Visp und St. German) durch eine verbesserte Finanzlage des Bundes realisiert werden k&amp;ouml;nnte.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			<author>Daniela Bodenmüller</author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:30</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=220</link>
			<title>Gebrauch beider Amtssprachen bei kantonalen Ausstellungen</title>
			<description>&lt;p&gt;Interpellation von Grossratssuppleant Benno Meichtry.&lt;br /&gt;
Die Gleichbehandlung der beiden Sprachregionen wird immer wieder verletzt. Bei Besuchen in mehreren kantonalen Ausstellungen: kant. Geschichtsmuseum, Kantonsmuseum, Walliser Mediathek etc. im letzten Jahr konnte ich feststellen, dass nichts oder sehr wenig auf deutsch angeschrieben ist, d.h. die ausgestellten Exponate und deren Erl&amp;auml;uterungen sind meistens in franz&amp;ouml;sischer Sprache abgefasst, Videoausschnitte sind nicht untertitelt etc. Dies ist sehr schade und ich finde, dass der Kanton es hier verpasst, die Zweisprachigkeit des Kantons, die Einheit und das gegenseite Verst&amp;auml;ndnis im Kanton zu f&amp;ouml;rdern und beiden Kantonssprachen die gleiche Wertigkeit zu schenken.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;Ich frage den Staatsrat an: &lt;span&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;Ist er auch der Meinung, dass bei den kantonalen Museen und Ausstellungen die Beschreibung der Ausstellungsgegenst&amp;auml;nde in beiden Kantonssprachen erfolgen sollte und Videobeitr&amp;auml;ge zumindest in der zweiten Sprache untertitelt sein m&amp;uuml;ssten?&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Ist er bem&amp;uuml;ht, dies zu &amp;auml;ndern, so dass die Gleichstellung beider Kantonssprachen bei kantonalen Ausstellungen gew&amp;auml;hrleistet wird?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
			<author>Benno Meichtry</author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:30</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=182</link>
			<title>Wirksamer Jugendschutz im Bereich von Gewaltdarstellungen</title>
			<description>&lt;p&gt;Interpellation&amp;nbsp;von Grossrat Philipp Mathias Bregy.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Gewaltdarstellungen in Medien stellen f&amp;uuml;r Kinder und Jugendliche ein erhebliches Gef&amp;auml;hrdungspotenzial dar und wirken sich negativ auf deren Gewaltverhalten aus. Gem&amp;auml;ss der Antwort des Bundesrates vom 18. November 2009 auf eine gleichlautende Motion von Nationalr&amp;auml;tin Viola Amherd (09.3807) &amp;quot;sind gem&amp;auml;ss der aktuellen verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung Regulierungsmassnahmen im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes grunds&amp;auml;tzlich Sache der Kantone.&amp;ldquo; Aufgrund dieser Antwort stellen sich f&amp;uuml;r den Kanton Wallis verschiedene Fragen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
1. In diesem Zusammenhang sind die Kantone u.a. zurzeit daran, den aktuellen Rating-Systemen zur Klassifizierung von Gewaltdarstellungen mehr Verbindlichkeit zu verleihen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;a. Beteiligt sich der Staatsrat des Kantons Wallis ebenfalls an diesen Arbeiten zur Schaffung einer weitergehenden Verbindlichkeit f&amp;uuml;r die aktuellen Rating-Systeme?&lt;br /&gt;
b. Wie ist der Stand dieser Arbeiten und wann ist mit einem Resultat zu rechnen?&lt;br /&gt;
c. Wie ist die Position des Walliser Staatsrates bez&amp;uuml;glich der weitergehenden Verbindlichkeit f&amp;uuml;r Rating-Systeme?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Welche Regulierungsmassnahmen hat der Staatsrat im Hinblick auf einen wirksamen Jugendschutz im Bereich von Gewaltdarstellungen bereits getroffen? Wie ist die diesbez&amp;uuml;gliche Zusammenarbeit mit den Gemeinden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Welche weiteren (Regulierungs-) Massnahmen gedenkt der Staatsrat im Zusammenhang mit einem wirksamen Jugendschutz im Bereich von Gewaltdarstellungen zu treffen?&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			<author></author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:29</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=185</link>
			<title>Personal-Notstand beim Pflegefachpersonal</title>
			<description>&lt;p align=&amp;quot;left&amp;quot;&gt;Postulat eingereicht von Grossratssuppleant Benno Meichtry in Dezembersession 2009.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&amp;quot;left&amp;quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style=&amp;quot;font-size: medium&amp;quot;&gt;&lt;b&gt;Es braucht zus&amp;auml;tzlich dipl. Pflegefachpersonal. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In den Gesundheitsinstitutionen des Wallis (Spital, Pflegeheime, Spitex) fehlt es an diplomiertem Pflegepersonal. Die heutigen Abschlusszahlen (schweizerische Erhebung) erreichen knapp 52 Prozent des gesch&amp;auml;tzten Bedarfs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Studie der Schweizerischen Konferenz kantonaler Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) in Zusammenarbeit mit der Nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdASant&amp;eacute;) zeigt auf, dass k&amp;uuml;nftig mehr Pflegepersonal ben&amp;ouml;tigt wird. Der Personalbedarf im Gesundheitswesen wird voraussichtlich bis 2020 um 13-25% zunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Laut dem &amp;bdquo;mittleren&amp;ldquo; Bev&amp;ouml;lkerungszenario des BfS d&amp;uuml;rfte die Population der &amp;uuml;ber 65-J&amp;auml;hrigen bis 2020 um 400&amp;apos;000 Personen (+34%) zunehmen, w&amp;auml;hrend jene im erwerbsf&amp;auml;higen Alter (20- bis 64-J&amp;auml;hrige) wahrscheinlich lediglich um 200&amp;apos;000 Personen (+4%) wachsen wird. Das Alternativszenario beobachtet die Bedarfsentwicklung bei &amp;ndash; gegen&amp;uuml;ber 2006 &amp;ndash; unver&amp;auml;nderten Hospitalisationsdauern und gleich bleibendem Gesundheitszustand der &amp;auml;lteren Bev&amp;ouml;lkerung. Ihm zufolge w&amp;uuml;rde die Zunahme des Bedarfs die Schaffung von 33&amp;apos;000 Stellen erfordern, was einer Personalaufstockung von 48&amp;apos;000 Personen (+25%) entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Personalbedarf nimmt in den Alters- und Pflegeheimen am st&amp;auml;rksten zu. Diese Entwicklung erkl&amp;auml;rt sich durch die starke Zunahme der &amp;uuml;ber 80-j&amp;auml;hrigen, der wichtigsten Zielgruppe f&amp;uuml;r die entsprechenden Leistungen. Zudem wird sich das Verh&amp;auml;ltnis zwischen den verschiedenen Institutionstypen immer mehr in Richtung des ambulanten Sektors verschieben. Um damit zurechtzukommen, brauchen die Alters- und Pflegeheime bis 2020 mehr als 15&amp;apos;000 zus&amp;auml;tzliche Angestellte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlussfolgerungen &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigste Ressource des Gesundheitswesens ist sein Personal. Dessen Kenntnisse, Kompetenzen und Motivation sind entscheidend f&amp;uuml;r ein leistungsf&amp;auml;higes Gesundheitssystem. Inwieweit sich das System den wandelnden Bed&amp;uuml;rfnissen der Bev&amp;ouml;lkerung anpassen kann, h&amp;auml;ngt massgeblich von der Qualit&amp;auml;t seines Personalmanagements und der Planung des Nachwuchses ab. Es besteht bereits heute ein grosser Bedarf an dipl. Pflegefachpersonal und dieser Bedarf wird in den n&amp;auml;chsten 10 Jahren, laut esrw&amp;auml;hnter Studie, noch sehr stark steigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fordere das Erziehungsdepartement zusammen mit dem Gesundheitsdepartement des Kantons Wallis auf, mit folgenden Massnahmen den Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal zu decken:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;Das Werbekonzept f&amp;uuml;r die Rekrutierung von Studentinnen und Studenten und Lernende ist zu &amp;uuml;berarbeiten, zu verbessern und n&amp;ouml;tigenfalls dessen Budget aufzustocken. Unter anderem br&amp;auml;uchte es Werbekampagnen, die &amp;uuml;ber die Berufsberatung und OS-Schulen laufen.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Es braucht eine erh&amp;ouml;hte Anzahl an Studentinnen, Studenten, bzw. Lernenden an den Pflegeschulen im Wallis.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Die berufsbegleitende Ausbildung, insbesondere die Verbesserung der finanziellen Situation (Lohn/Stipendien), ist zu f&amp;ouml;rdern.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Die finanziellen Ausbildungsbedingungen f&amp;uuml;r Quereinsteiger sind zu verbessern. Dies durch grossz&amp;uuml;gige Abgabe von Stipendien oder durch die Erh&amp;ouml;hung des Lehrlingslohnes (z.B. bei der FAGE). Ansonsten k&amp;ouml;nnen diese Interessentinnen und Interessenten die Ausbildung in einem Pflegeberuf aus finanziellen Gr&amp;uuml;nden nicht in Angriff nehmen. Diese Gruppe stellt eine gro&amp;szlig;e Ressource dar.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;F&amp;uuml;r Fachfrauen und Fachm&amp;auml;nner Gesundheit (FaGe) sind umsetzbare Optionen zu schaffen, welche ihnen die Erlangung einer Diplomausbildung erm&amp;ouml;glichen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			<author></author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:29</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=224</link>
			<title>Gesundheitsgesetz – wirtschaftsfreundliche Umsetzung! </title>
			<description>&lt;p&gt;POSTULAT der Grossr&amp;auml;te Philipp Matthias Bregy, CVPO, und Hans Schwestermann, CSPO.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Am 30. November 2008 hat das Walliser Stimmvolk das kantonale Gesundheitsgesetz mit einem Ja-Stimmanteil von 75,7 Prozent und damit das generelle Rauchverbot in allen &amp;ouml;ffentlichen Lokalen (inklusive Bars und Restaurants) angenommen. Am 1. April 2009 hat der Staatsrat in der Verordnung &amp;uuml;ber den Schutz der Bev&amp;ouml;lkerung vor Passivrauchen und das Tabakverbot die Modalit&amp;auml;ten der genauen Umsetzung geregelt. Unter anderem hat er in Artikel 10 dieser Verordnung geregelt, dass in einem Raucherraum keine Speisen und&lt;br /&gt;
Getr&amp;auml;nke serviert oder andere Dienstleistungen erbracht werden d&amp;uuml;rfen, welche die Anwesenheit von Personal erfordern. Von diesem Verbot ausgenommen wurde einzig der selbstst&amp;auml;ndig erwerbende Betriebsinhaber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Bundesgesetz vom 3. Oktober 2009 zum Schutz vor Passivrauchen sowie der dazugeh&amp;ouml;rigen Passivrauchverordnung (PRSV), welche 2010 in Kraft treten soll, hat auch der Bundesgesetzgeber entsprechende Regelungen getroffen. Artikel 5 Absatz 1 PRSV sieht darin vor, dass in Raucherr&amp;auml;umen von Restaurations- und Hotelbetrieben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besch&amp;auml;ftigt werden d&amp;uuml;rfen, sofern diese einer solchen Besch&amp;auml;ftigung schriftlich zugestimmt haben. Der Bundesrat hat damit eine praktikablere und wirtschaftsfreundlichere L&amp;ouml;sung gefunden als der Staatsrat, ohne jedoch den Arbeitnehmerschutz auszuhebeln. Ohnehin scheint die bundesrechtliche L&amp;ouml;sung insgesamt praxisn&amp;auml;her.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Viertel des Walliser Stimmvolks haben dem Gesundheitsgesetz zugestimmt. Dieser Wille des Souver&amp;auml;ns ist zu akzeptieren. Die Umsetzung im Wirtschaftsalltag muss jedoch wirtschaftsfreundlicher und praktikabler werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Wir fordern daher den Staatsrat auf, Artikel 10 der Verordnung &amp;uuml;ber den Schutz der Bev&amp;ouml;lkerung vor Passivrauchen und das Tabakwerbeverbot im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 PRSV zu &amp;auml;ndern, so dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer k&amp;uuml;nftig auch im Kanton Wallis nach schriftlicher Zustimmung in Raucherr&amp;auml;umen besch&amp;auml;ftigt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig fordern wir, dass der Staatsrat bei dieser Gelegenheit pr&amp;uuml;ft, ob es allenfalls im Sinne einer Vereinfachung der Gesetzesanwendung nicht sinnvoll w&amp;auml;re, die kantonale Regelung &amp;ndash; nach Inkrafttreten der bundesrechtlichen &amp;ndash; schlicht und einfach zu Gunsten dieser aufzuheben.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			<author></author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:29</pubDate>
		</item>
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			<link>http://www.cvpo.ch/?id=110&amp;mod_action=listing_detail&amp;entry_id=176</link>
			<title>Postulat Fertigstellung N9 im Oberwallis 2018/2019</title>
			<description>&lt;p&gt;Postulat eingereicht von Grossratssuppleant Marcel Zenh&amp;auml;usern am 11.11.2009.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man aus dem Bericht der GPK bez&amp;uuml;glich Fertigstellung der N9 im Oberwallis entnehmen kann, sind zur Zeit f&amp;uuml;r die Fertigstellung der N9 zwei Strategien denkbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Strategie A sieht vor, die Autobahn Siders - Brig in den Jahren 2018 / 2019 in Betrieb zu nehmen. Um dies zu realisieren, w&amp;auml;re in den kommenden Jahren 400 bis 500 Millionen Franken pro Jahr n&amp;ouml;tig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Strategie B sieht vor, die Autobahn Siders - Brig erst im Jahre 2023 in Betrieb zu nehmen. F&amp;uuml;r diese Variante w&amp;auml;ren Investitionen von rund 250 Millionen Franken pro Jahr n&amp;ouml;tig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Da die Variantenwahl A oder B einen politischen Entscheid auf Kantonsebene voraussetzt, fordern wir den Staatsrat auf, Variante A zu verwirklichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschnitt Leuk/Susten Ost - Steg/Gampel Ost ist zu sagen, dass der Riedberg Tunnel im Moment ein sehr grosses Problem darstellt. Zur L&amp;ouml;sung dieses Problems ist rasches handeln n&amp;ouml;tig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Im Mai 2009 beschloss der Staatsrat, die Umfahrung in Turtmann nicht zu realisieren mit der Begr&amp;uuml;ndung, dass der Abschnitt Leuk/Susten Ost - Steg/Gampel Ost im Jahre 2016 in Betrieb genommen wird. Dies ist f&amp;uuml;r das Dorf Turtmann unzumutbar und es ist ebenso eine Frage der Glaubw&amp;uuml;rdigkeit, den Durchgangsverkehr l&amp;auml;nger als das versprochene Entlastungsjahr 2016 mitten durch das Dorf zu f&amp;uuml;hren.&lt;br /&gt;
Deshalb fragen wir den Staatsrat an, ob er die Absicht hat, Strategie A zu verfolgen oder an seiner Begr&amp;uuml;ndung vom Mai 2009, das Teilst&amp;uuml;ck Leuk/Susten Ost - Steg/Gampel Ost im Jahre 20016 zu er&amp;ouml;ffnen, festh&amp;auml;lt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesen erw&amp;auml;hnten Gr&amp;uuml;nden fordern wir den Staatsrat in aller Dringlichkeit auf, alles zu unternehmen, zum Beispiel Ausschreibung gr&amp;ouml;sserer Baulose, um die Fertigstellung der N9 zu verwirklichen. &lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			<author></author>
			<pubDate>01.01.1970 01:33:29</pubDate>
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